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Wetten ohne Steuer - Die wichtigsten Wettsteuer Fakten im Überblick

Seit mehreren Jahren interessieren sich die deutschen Sportwetten-Fans besonders für die Buchmacher, die Wetten ohne Steuer zur Verfügung stellen. Sonderlich überraschend ist das nicht, immerhin werden in der Bundesrepublik unzählige Steuern bereits im Alltag gezahlt. Und nur die wenigsten Tipper haben Lust, auch noch eine Steuer für die geliebten Sportwetten „blechen“ zu müssen.

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Wo kann ich steuerfrei wetten?

Fakt ist allerdings, dass sich die Wettsteuer eigentlich nicht umgehen lässt, denn jeder Buchmacher, der Kunden aus der Bundesrepublik bedient, muss diese Steuer zahlen. Allerdings gehen nicht alle Wettanbieter auch gleich mit dieser Vorgabe um. Einige übernehmen die Steuerkosten für Dich und ermöglichen Dir somit Online Wetten ohne Steuer. Wie Du diese Anbieter ausfindig machen kannst, bzw. wo Du steuerfrei wetten kannst und was Du noch über die Wettsteuer wissen musst, verraten wir Dir jetzt im Folgenden.

 

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Dass die Bundesrepublik Deutschland für Steuersparer nicht gerade der Himmel auf Erden ist, ist allgemein bekannt. Immerhin werden zahlreiche Abgaben fällig, wie zum Beispiel die Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Grundstücksteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer und noch zahlreiche weitere.

Hinzugesellt hat sich in diese Liste in den letzten Jahren auch die sogenannte Sportwetten Steuer oder Wettsteuer, die detailliert im Jahre 2012 eingeführt wurde. Seit jeher findet sich im deutschen Rennwett- und Lotteriegesetz unter dem §17 der Passus:

„(2) Wetten aus Anlass von Sportereignissen (Sportwetten), die nicht als Rennwetten nach Abschnitt I des Gesetzes besteuert werden, unterliegen einer Steuer wenn,

1. die Sportwette im Inland veranstaltet wird oder
2. der Spieler eine natürliche Person ist und bei Abschluss des Wettvertrages seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat oder, wenn er keine natürliche Person ist, bei Abschluss des Wettvertrages seine Geschäftsleitung oder seinen Sitz im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat. Dies gilt nicht, wenn der Spieler sich bei Abschluss des Wettvertrages außerhalb des Geltungsbereiches dieses Gesetzes aufhält und die zur Entstehung des Wettvertrags erforderlichen Handlungen dort vorgenommen werden.

Die Steuer beträgt fünf vom Hundert des Nennwertes der Wettscheine beziehungsweise des Spieleinsatzes.“

Auf legalem Wege umgehen lässt sich die Sportwetten Steuer also nur dann, wenn der Buchmacher diese aus eigener Tasche trägt. Das ist allerdings nur bei wenigen Anbietern der Fall und so lohnt sich der Blick auf die Promotionen und zusätzlichen Bonusangebote. Auch hier lassen sich nämlich für gewöhnlich Offerten finden, mit denen die Wettsteuer ganz legal umkurvt werden kann.

Der ehemalige Wettanbieter mybet zum Beispiel konnte sich mit dem steuerfreien Freitag einen Namen machen und hat an diesem Tag die Steuer für seine Kunden komplett aus der eigenen Tasche gezahlt. Darüber hinaus sind aber auch heute noch ähnliche Aktionen zu finden. So zum Beispiel die wöchentliche Steuer-Rückerstattung von Sportingbet, mit der die gezahlte Steuer auf Kombiwetten wieder an den Kunden zurückgezahlt wird.

 

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Zusätzlich kannst Du oftmals auch Kombiwetten als Wetten ohne Steuer platzieren. Sobald diese eine bestimmte Anzahl an Wetten kombinieren, wird die Steuer dann vom Buchmacher übernommen. Rund um die Boni ist allerdings auch wichtig zu erwähnen, dass die Steuer bei regulären Offerten wie einem Einzahlungsbonus nicht außer Acht gelassen werden sollte. Immerhin hat diese direkten Einfluss auf die umgesetzte Summe und kann somit entscheidend dafür sein, ob die Bedingungen rechtzeitig innerhalb des vorgegebenen Zeitraums erfüllt werden.

§17 definiert klar, was genau Wetten sind, bzw. welche Wetten einer Steuerpflicht unterliegen. Zusätzlich dazu regelt das Gesetz die Höhe der Steuer. Diese liegt bei fünf Prozent, bzw. fünf vom Hundert des Nennwertes der Wettscheine oder des Einsatzes. Wichtig: Ob die Wettsteuer für einen Kunden gezahlt werden muss, liegt immer an dessen Wohnort. Sollte sich dieser in Deutschland befinden, ist die Abgabe fällig. Auch dann, wenn der Tipper seine Wetten möglicherweise gerade im Auslandsurlaub platziert.

Der eine oder andere Tipper wird sich an dieser Stelle wohl fragen, warum nicht alle deutschen Wettfans einfach bei einem Sportwettenanbieter ohne Steuer wetten. Immerhin fallen die Gewinne hier bei gleichem Einsatz und identischen Quoten höher aus, als bei einem Buchmacher mit Steuerabzug. Allerdings ist das bekanntlich nicht das einzige Kriterium dafür, ob ein Buchmacher als attraktiv bezeichnet werden kann.

 

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Zunächst einmal muss hier zudem darauf hingewiesen werden, dass die Wetten ohne Steuer nicht immer automatisch auch einen größeren Wettgewinn bedeuten. Stattdessen hängt in dieser Hinsicht alles an den Quoten. Ein Buchmacher mit Steuerabzug kann durch enorm hohe Quoten zum Beispiel sicherstellen, dass der Gewinn hier größer ausfällt, als bei einem Buchmacher ohne Steuerabzug. Bietet der Bookie ohne Steuer also eine deutlich niedrigere Quote an, solltest Du schnell einmal durchrechnen, wo sich der Einsatz für Dich mehr lohnt.

Ohnehin lässt sich aber natürlich sagen, dass die Wahl des Buchmachers nicht allein am Umgang mit der Wettsteuer festgemacht werden sollte. Stattdessen spielen zahlreiche Kriterien eine Rolle. Handelt es sich überhaupt um einen seriösen Anbieter? Wie ist der Kundensupport erreichbar? Welche Zahlungsmöglichkeiten werden angeboten? Wie breit ist das Wettportfolio? Stehen PayPal Sportwetten zur Verfügung? All diese Fragen sollten beantwortet werden können. Nur so kannst Du sicherstellen, dass Du garantiert den für Dich besten Wettanbieter finden kannst.

Die Buchmacher und der Umgang mit der Wettsteuer

Auch für die Buchmacher ist die Einführung der Steuern auf Sportwetten natürlich nicht gerade ein Grund zur Freude gewesen. Während gerade in der Anfangszeit nach der Einführung aber noch viele Bookies die Steuerkosten für ihre Tipper aus der eigenen Tasche getragen habe, hat sich dieses Bild über die Jahre hinweg langsam verändert. Heutzutage ist es daher so, dass auf dem Markt drei unterschiedliche Behandlungsweisen der Wettanbieter zu finden sind. Und genau die wollen wir Dir jetzt einmal näher bringen.

 

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Die erste Variante kann im Prinzip als Klassiker bezeichnet werden, der am weitesten bei den Buchmachern verbreitet ist. In diesem Fall handelt es sich um einen Steuerabzug im Gewinnfall. Hier wird also immer zwischen Bruttogewinn und Nettogewinn unterschieden. Der Bruttogewinn wird um fünf Prozent gemindert und ergibt so den Nettogewinn. Bei einer Wette mit einem Bruttogewinn von 100 Euro wären dies also fünf Euro und damit ein Nettogewinn von 95 Euro.

Eine ganz ähnliche Herangehensweise ist der Steuerabzug direkt beim Einsatz. Hier gibt es immer nur einen Nettogewinn, denn der Unterschied zwischen Brutto und Netto wird hier schon bei der Platzierung des Einsatzes deutlich. Hier werden nämlich die fünf Prozent abgezogen. Möchtest Du also beispielsweise eine Wette mit einem Einsatz von 100 Euro platzieren, musst Du an einen Abzug der fünf Prozent bzw. fünf Euro denken und würdest dann effektiv 95 Euro einsetzen. 

Die dritte und gleichzeitig bei Kunden beliebteste Herangehensweise an die Sportwetten Steuer ist die Übernahme durch den Buchmacher. Hier kommst Du mit der Wettsteuer also gar nicht in Berührung, da diese Kosten komplett vom Wettanbieter getragen werden. Abgezogen wird Dir somit weder etwas beim Einsatz noch bei der Auszahlung des Wettgewinns.

Dass einige Buchmacher wie 1xBet die Wettsteuer komplett für ihre Kunden übernehmen, mag beim ersten Hinsehen etwas verwunderlich erscheinen. Immerhin kommen so horrende Kosten auf den Anbieter zu, der für alle Wetten seiner deutschen Kunden „blechen“ muss. Allerdings ergibt sich so eben auch ein enormer Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Trägt ein Bookie die Steuerkosten aus eigener Tasche, ist das also auch immer ein Teil der Marketing-Strategie. Immerhin macht es in deutschen Tippkreisen schnell die Runde, wenn sich die Wettsteuer bei einem Anbieter einsparen lässt.

Für den Staat ist in diesem Zusammenhang nur wichtig, dass er das Geld bekommt. Ob die Steuer von Dir, Deinem Nachbarn oder dem Wettanbieter gezahlt wird, ist für den Fiskus im Prinzip zweitrangig.

Wichtig zu beachten ist rund um den Umgang der Buchmacher mit der Wettsteuer, dass ein Anbieter natürlich nicht kriminell sein muss, um seinen Kunden die Wetten oder Steuer zu ermöglichen. Nur weil diese Kosten nicht direkt an Dich weitergegeben werden, bedeutet das schließlich nicht, dass der Buchmacher diese nicht an den Staat zahlt.

Allerdings gibt es eben auch einen großen Unterschied, ob der Buchmacher die Steuerkosten aus eigener Tasche trägt und diese in den Staatskassen landen – oder ob dieser einfach keine Steuern zahlt und somit die Behörden hintergeht. Letzteres wäre natürlich illegal und könnte auch für Dich zu einem Problem werden. Aus diesem Grund solltest Du Dich immer genauestens darüber informieren, wieso ein Sportwettenanbieter ohne Steuer die steuerfreien Wetten zur Verfügung stellen kann. Übernimmt dieser die Kosten einfach aus eigener Tasche, ist alles in Ordnung und Du kannst bedenkenlos Deine Wetten platzieren.

Steuern und Wetten gehören in Deutschland fest zusammen

Für die meisten Tipper ist die Sportwetten Steuer etwas vollkommen Neues, das erst in den letzten Jahren so richtig zum Thema gemacht wurde. Aber ist das richtig? Nein, denn die Wettsteuer oder Glücksspielsteuer existiert in Deutschland schon länger als so manch andere gesetzliche Vorgabe.

 

Wettsteuer

 

Bereits im 15. Jahrhundert vertrieben sich die Leute die Zeit mit Gewinnspielen. Damals hatte das Ganze noch einen eher spielerischen Charakter, da lediglich Wertgegenstände verlost wurden. Gleichzeitig wurden die Einnahmen aus den Glücksspielen aber damals dafür genutzt, um zum Beispiel die Infrastruktur zu verbessern oder auf kommunale Notfälle vorbereitet zu sein. Wie alles, entwickelte sich auch das Glücksspiel zügig weiter und wurde immer intensiver. Im 18. Jahrhundert erhielten dann die ersten Lotterien Einzug und so wurde nicht mehr um Wertgegenstände, sondern um Geld gespielt.

1763 wurde in Berlin das Zahlenlotto eingeführt, welches in den kommenden Jahren – und auch noch heute – für große Begeisterung sorgt. Das ist damals auch den Landesfürsten nicht entgangen und so entschieden die sich dazu, ihre eigenen Lotterien anzubieten. Andere machten es sich noch ein bisschen einfacher und führten die Akzisen ein. Eine Steuer auf die Einsätze der Spieler. Ausgebaut wurden diese Bestimmungen noch einmal im Jahre 1881.

 

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Mittlerweile waren die Pferdewetten enorm beliebt und so wurde auch hierfür eine Steuer eingeführt. Rund 40 Jahre später wurde dieses Gesetz noch einmal erweitert und das Rennwett- und Lotteriegesetz wurde im Jahre 1922 verabschiedet. In der Vergangenheit hat sich dieses Gesetz kaum geändert, aufgenommen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg allerdings die Wetten auf Fußballspiele.

Probleme gab es mit dem Rennwett- und Lotteriegesetz in der jüngeren Vergangenheit vor allem auf EU-Ebene, da zahlreiche Passagen gegen die EU-Richtlinien verstoßen. Aus diesem Grund konnte die Bundesrepublik lange Zeit keine eigene Regulierung auf die Beine stellen und musste zusehen, wie Anbieter aus dem Ausland mit europäischen Lizenzen den deutschen Markt übernahmen. Das wird sich in Zukunft aber ändern, denn in den kommenden Jahren soll eine einheitliche Regulierung der Sportwetten in Deutschland umgesetzt werden. Mit Steuerabzug, aber auch mit ganz offiziellen Lizenzen aus der Bundesrepublik.

 

Fazit: Ein genauer Blick hinter die Kulissen ist ratsam

Ob sich Deutschland jemals von seinen zahlreichen Steuerzahlungen verabschieden wird, ist unklar. Das betrifft auch die Sportwetten Steuer, welche das Glücksspiel bzw. die Sportwetten in Deutschland schon seit mehreren hundert Jahren begleitet. Als deutscher Wettkunde musst Du schon ganz genau hinsehen, wenn Du Wetten ohne Steuer bei einem Buchmacher platzieren möchtest. Die Anbieter gehen immerhin nicht alle gleich mit diesen Vorgaben um.

Einige Bookies tragen die Kosten ganz aus eigener Tasche, andere Anbieter mindern Deinen Einsatz oder Deinen Gewinn. Manche Buchmacher, wie Bwin, oder Interwetten im Falle der Cash-Out Wette, berechnen unter bestimmten Umständen keine Wettsteuer. Es sollte jedoch immer das Gesamtbild eines Wettanbieters überzeugen – und so kann ein Buchmacher mit Steuerabzug tatsächlich attraktiver sein, als ein Anbieter für Wetten ohne Steuer. Wir empfehlen dir zum Beispiel Ladbrokes, Betway und Mobilebet als Wettanbieter mit Steuerabzug, deren tolle Angebote trotzdem sehr attraktiv für dich sein können.

Unser Tipp: Bevor Du Dich bei einem Bookie registrierst, solltest Du den Umgang mit der Wettsteuer, aber auch das generelle Angebot einmal gründlich unter die Lupe nehmen. So muss der Buchmacher seriös arbeiten, sollte gleichzeitig aber auch in Sachen Bonus, Wettangebot oder Kundensupport überzeugen können.

 

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